23.05.15 Demonstration (CSD) - Hannover Pride

Demonstration (CSD) - Hannover Pride

23.05.15 Demonstration (CSD) - Hannover Pride
Quelle: Facebook Page

Termin

23.05.15 13:00 Uhr

Event Ort

Beschreibung

*** offizielle Veranstaltung***

Am Pfingstsamstag ist es endlich wieder soweit! Hannover geht gemeinsam auf die Straße, um für Akzeptanz, Toleranz und rechtliche Gleichstellung zu demonstrieren!

Dieses Jahr findet die (CSD-)Demonstration unter dem Motto „Hausaufgabe Vielfalt: Normal geht auch anders“ statt. Dahinter steckt die Debatten, um den Bildungsplan in Niedersachsen; die besorgten Eltern und der mediale Umgang mit ehrenamtlicher Antidiskriminierungsarbeit an Schulen.

Um 13h startet der Auftakt auf dem Opernplatz. Spannende Redebeiträge gibt es von Claudia Roth, SchLAu Hannover und dem Orgateam des Hannover Prides.


Die Demo startet um 14h.

(Freiwillige Ordner*innen melden sich bitte bei: hannoverpride@andersraum.de, als Dankeschön gibt es freien Eintritt bei der Hannover Pride Night)



Nach der Demonstration wird es die Kuss-Minute (SVeN) geben und es wird auf dem Opernplatz gefeiert.




Die Demonstration der Hannover Pride fordert:

1. Mehr Aufklärung in Schulen um Homophobie und Transphobie vorzubeugen. Tatsächliche Umsetzung des Themas „Sexuelle Vielfalt“ aus dem niedersächsischen Bildungsplan.
2. Wir wollen mehr Sichtbarkeit von Lesben und dem gesamten Spektrum des Regenbogens. In den Medien wird Homosexualität meist mit dem gesunden, weißen, schwulen Mann gleichgesetzt. Die Vielfalt und verschieden Anliegen der einzelnen Gruppen müssen mehr Aufmerksamkeit finden.
3. Diskriminierungsfreie Szene! Auch innerhalb der Community fordern wir mehr Respekt für einander. Rassismus, Transphobie, Sexismus, Altersdiskriminierung und die Diskriminierung von Menschen mit Behinderungen muss enden. Wir fordern Verständnis und Akzepttanz für die Integration und Teilhabe in unserer Vielfalt.
4. Wir fordern eine angemessene Entschädigung der Opfer des § 175 dStGB.
5. „Sexuelle Identität“ muss Teil des Art. 3 GG werden. Menschen des Regenbogenspektrums sind in Deutschland weiterhin Bürger zweiter Klasse, die keinen gesetzlichen Schutz vor Benachteiligung in der Rechtsprechung und Gesetzgebung haben.
6. Die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare!
7. Das Volle Adoptionsrecht und Vereinfachung des Adoptionsprozesses für in die Beziehung hineingeborende Kinder gleichgeschlechtliche Eltern. Die Sukzessivadoption ist noch lange nicht genug. Gesetzlich erlaubte Insemination, In-vitro-Fertilisation und Intracytoplasmatische Spermieninjektion für lesbische Paare und Alleinstehende mit Kinderwunsch. Eine entsprechende Gesundheitliche Versorgung und Unterstützung der durchführenden Ärzt*innen.
8. Internationale Verfolgung und Diskriminierung nicht heteronormativ lebenden Menschen müssen mit Sanktionen bestraft werden.
9. Komplette Integration in allen Lebenslagen von Menschen die HIV positiv sind.
10. Weitere und erhöhte Unterstützung von Kommune, Region, Land und Bund für Vereine, Organisationen, Gruppen und Aktiven die sich für den Abbau von Diskriminierung gegenüber nicht heteronormativ Lebenden einsetzen.

Historie des CSDs
Am 28. Juni 1969 fand der erste gewalttätige Aufstand Homosexuell lebender Menschen statt, die sich gegen willkürliche Gewalt der Polizei in Örtlichkeiten der organisierten Community wendete. Während einer Razzia der Polizei im Stonewall- Inn, einer Bar in der Christopher-Street in Grennwill-Village einem New Yorker Bezirk, sollten viele Besucher festgenommen werden. Doch sie weigerten sich auf Grund ihrer sexuellen Orientierungen abgeführt zu werden. Die Folge waren tagelange Straßenschlachten mit der Polizei. Der CSD soll an diese Auseinandersetzung erinnern

hinzugefügt am: 31.03.15 21:01