Catanias queere Szene dreht sich vor allem um den Verband Arcigay Catania mit seinem Zentrum Pegaso in der Via Verona – ein Ort für Beratung, Vernetzung und regelmäßige Veranstaltungen, aber ohne eigenen Sauna-Bereich, wie er dem Zentrum fälschlich zugeschrieben wurde.
Als Bar ist die Nievski in der Via Alessi bekannt: ein alternativer Treffpunkt für Kunst, Musik und Gespräche mit einem gemischten, auch queeren Publikum. Eine exklusiv queere Location ist sie nicht, wird aber von vielen aus der Community geschätzt und ist seit Jahren fester Bestandteil des alternativen Nachtlebens der Stadt.
Ein eigenes Gay-Viertel oder dokumentierte Cruising-Orte gibt es in Catania nicht; die Szene ist eher informell organisiert und läuft stark über Arcigay Catania und dessen Veranstaltungskalender statt über feste Adressen mit täglichem Betrieb.
Wer in Catania Anschluss sucht, kommt über den Verband am schnellsten an aktuelle Termine und Treffpunkte – die Stadt bietet damit eine kleine, aber aktive queere Infrastruktur statt einer dichten Bar- und Clubszene, wie man sie aus größeren italienischen Städten kennt.