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Gay Hotels weltweit

Gay Hotels verteilen sich nicht gleichmäßig — sie ballen sich dort, wo ohnehin eine Szene ist: allein 14 in Maspalomas, 13 in Köln. Wer eines sucht, sucht deshalb meist zuerst das Ziel und dann das Haus. Diese Seite dreht die Reihenfolge um und zeigt alle eingetragenen Häuser nach Stadt, mit Karte.

164 Hotels in 58 Städten

Gay Hotels verteilen sich nicht gleichmäßig über die Landkarte, sondern folgen der Szene. Vierzehn der hier eingetragenen Häuser stehen allein in Maspalomas, dreizehn in Köln — und in dutzenden Städten mit lebendiger Szene steht keines.

Deshalb funktioniert die Suche meist andersherum als bei einer Bar: Zuerst steht das Ziel fest, dann sucht man das Haus. Diese Übersicht ist für den umgekehrten Fall gedacht, wenn nämlich das Haus die Reise bestimmt.

Was ein Haus zum Gay Hotel macht, ist keine Auszeichnung, sondern eine Entscheidung des Betriebs: men-only oder gemischt, mitten in der Szene oder abseits, Stadthotel oder Bungalowanlage. Der Unterschied zu einem gay friendly Haus liegt nicht im Service, sondern im Publikum — dort ist man willkommen, hier ist man die Zielgruppe.

Ausgewählte Adressen

Städte

Länder

Etikette & Ablauf

Men-only-Häuser sind genau das, und sie meinen es auch: Besuch von außen ist oft geregelt oder ausgeschlossen. Wer als Paar mit einer Frau reist oder Familie mitbringt, klärt das vor der Buchung statt an der Rezeption.

In Anlagen mit Pool ist Nacktheit verbreitet, aber nicht selbstverständlich; verlässlich ist nur, was das Haus selbst angibt. Sauna, Darkroom oder Cruising-Bereich gehören bei einem Teil der Häuser dazu und sind dann Teil des Hotels, nicht ein separater Betrieb. Es gelten dieselben Regeln wie in einer Sauna, und das Personal ist ansprechbar.

Der Rest ist gewöhnliche Hotelhöflichkeit. Was am Pool passiert, bleibt am Pool, und fotografiert wird nicht.

Preise & Öffnungszeiten

Die Preise folgen hier der Saison, nicht dem Wochentag. In Zielen mit ausgeprägter Hochsaison — Gran Canaria im Winter, die Mittelmeerorte im Sommer — liegen die Raten in den Wochen um Pride oder Karneval deutlich über dem Rest des Jahres, und die Häuser sind dann Monate vorher ausgebucht.

Konkrete Raten stehen hier nicht: Sie ändern sich täglich und wären auf einer Übersichtsseite schon beim Erscheinen falsch. Wo ein Haus direkt buchbar ist, führt der Link auf seiner Detailseite dorthin.

Häufige Fragen

Dass die Gäste die Zielgruppe sind und nicht bloß toleriert werden. Wie weit das geht — men-only, gemischt, mit oder ohne Szene-Bereiche —, entscheidet jedes Haus selbst und schreibt es in der Regel deutlich.
Ein gay friendly Haus behandelt einen wie jeden anderen Gast. Ein Gay Hotel ist für einen gebaut. Beides kann die richtige Wahl sein, es ist nur nicht dasselbe.
Nein. Ein Teil ist ausdrücklich men-only, ein anderer gemischt oder offen für alle. Das steht fast immer auf der Website des Hauses; im Zweifel vor der Buchung fragen.
In vielen Anlagen ja, in Stadthotels selten. Verlässlich ist nur, was das Haus selbst angibt — eine allgemeine Regel gibt es nicht.
Für die Hochsaison und für Pride-Wochen so früh wie möglich; in den bekannten Zielen sind die Häuser dann Monate im Voraus voll. Außerhalb davon ist kurzfristig meist kein Problem.
Ein Teil ja. Wo es sie gibt, gehören sie zum Hotel und werden vom Personal betreut; es gelten dieselben Regeln wie in einer Sauna.

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