Charlotte hat kein ausgeprägtes Schwulenviertel. Die queeren Bars liegen verstreut, mit Schwerpunkten in South End, an der South Boulevard und in den Vierteln Plaza Midwood und NoDa im Nordosten. Ein Auto oder Fahrdienst ist für einen Abend mit mehreren Stationen meist nötig, nur South End ist gut mit der Stadtbahn erreichbar.
The Scorpio an der Fairwood Avenue in South End ist der älteste und größte Club der Stadt, mit Dachterrasse, Bühne und Veranda. An der South Boulevard teilen sich Bar Argon, eine Videobar mit Terrasse, und Sidelines, die LGBTQ-Sportbar mit Billardtischen, ein Haus. Chasers an der Straße The Plaza bietet Tänzer, Karaoke und DJ-Abende. Petra's an der Commonwealth Avenue in Plaza Midwood ist ein Piano- und Cabaret-Lokal mit Livemusik und Drag. Die Woodshed am Queen City Drive ist eine Nachbarschaftsbar mit Außenbereich und Treffpunkt der Lederszene.
Eine Gay-Sauna gibt es in Charlotte nicht. Auch reine Frauenbars gibt es nicht mehr, lesbische und queere Frauen treffen sich vor allem auf Veranstaltungen und in gemischten Bars.
Wichtigste Organisation ist Charlotte Pride. Sie richtet im August das große Festival mit Parade in Uptown aus, im Mai das LGBTQ-Filmfestival Reel Out Charlotte und übers Jahr Programme für Latinas und Latinos, trans Personen, Frauen und queere Gläubige. Für junge Menschen zwischen dreizehn und vierundzwanzig Jahren ist Time Out Youth da, eine Organisation mit Selbsthilfegruppen, Jugendtreffs, Therapie, Hilfe bei der Wohnungssuche und Arbeit an Schulen. Sie unterstützt dort auch Gay-Straight-Alliances.
Wer in Charlotte Anschluss sucht, findet ihn am ehesten über diese Gruppen und über die Veranstaltungskalender der Bars, die regelmäßig Mottoabende und Shows ankündigen.