Salem gilt als LGBTQ-freundliche Stadt, hat aber eine überschaubare Szene. Eine eigene Ausgehmeile mit mehreren queeren Bars gibt es nicht, und eine Gay-Sauna ist in Salem nicht bekannt.
Die wichtigste feste Location ist Southside Speakeasy am Fairview Industrial Drive SE. Die Bar beschreibt sich als LGBTQIA2S+-Nachtclub mit Küche und Bühne; es gibt Drag- und andere Shows, Karaoke und Themenabende, außerdem lassen sich die Räume für private Feiern buchen. Für viele ist sie der Ort, an dem man sich abends trifft.
Der zweite Anlaufpunkt ist weniger ein Ort als ein Verein: Salem Capital Pride. Die gemeinnützige, von Queers geführte Organisation lädt jeden Monat zu kostenlosen Treffen ein, darunter Wanderungen, Bastelabende, Brettspiel- und Videospielrunden, Tabletop-Rollenspiele, Potlucks, einen Queer Mixer und einen Silent Book Club. Gerade für Menschen, die neu in der Stadt sind, ist das ein unkomplizierter Weg, Kontakte zu knüpfen. Über den Verein gibt es außerdem Rabatte bei lokalen Fitnessstudios und Kursen wie Yoga, Selbstverteidigung oder Bouldern.
Auf der Website von Salem Capital Pride finden sich Hinweise auf Selbsthilfegruppen, Online-Communitys, Krisentelefone und Angebote für queere Jugendliche sowie eine Anleitung für alle, die sich politisch in Oregon einbringen möchten. Der Veranstaltungskalender listet queere Termine in Salem und Umgebung. Wer mehr Bars und Clubs sucht, findet das in Portland, der größten Stadt des Bundesstaats.