Sevillas queere Szene konzentriert sich auf das Viertel rund um die Alameda de Hércules. Dort liegt auch El Garlochí, eine Bar mit ungewöhnlicher, barock-religiös inspirierter Einrichtung, die seit Jahren als fester Treffpunkt der Community gilt und regelmäßig in Reiseführern erwähnt wird.
Für Sauna-Besuche ist Sauna Hispalis eine der bekannten Adressen der Stadt, mit Dampfbad und Ruhebereichen. Für Clubnächte zählt El Bunker zu den etablierten Namen der Szene, mit Tanzfläche und wechselndem DJ-Programm am Wochenende.
Ein eigenes, zusammenhängendes Gay-Viertel im Sinne größerer Städte wie Madrid gibt es in Sevilla nicht; die Adressen liegen verteilt zwischen Alameda de Hércules und der angrenzenden Altstadt. Wer neu in der Stadt ist, orientiert sich am einfachsten an diesen Adressen statt an einem festen Viertel.
Sevilla bietet damit eine kompakte, aber verlässliche queere Infrastruktur, eingebettet in die andalusische Gastfreundschaft und das allgemeine Nachtleben der Stadt, das ohnehin bis in die frühen Morgenstunden reicht.