Brüssels queere Szene konzentriert sich auf das Viertel rund um die Rue du Marché au Charbon, direkt im Zentrum. La Belgica gilt als Institution und ist seit Jahrzehnten einer der bekanntesten Treffpunkte der Stadt. Gleich in der Nähe liegt Le Fontainas, ein Eckcafé, das tagsüber für einen Kaffee und abends für einen Aperitif taugt.
Für ausgedehntere Nächte ist der Club Fuse im Marollen-Viertel die erste Adresse, dort findet auch La Démence statt, eine der langlebigsten queeren Partyreihen Europas. Ergänzend bietet Recyclart im Kanalgebiet regelmäßig Partys mit queerem Publikum, in einem eher alternativen, kunstnahen Rahmen.
Madame Moustache am Quai au Bois à Brûler ist bei der queeren Community beliebt, richtet sich aber an ein gemischtes Publikum statt an eine spezifische Zielgruppe. Cirque Royal ist trotz gelegentlicher LGBTQ-Kulturveranstaltungen in erster Linie eine allgemeine Konzerthalle und keine dezidiert lesbische Location.
Die genannten Orte liegen alle in Gehweite zueinander, was Brüssel zu einer kompakten, gut zu Fuß erkundbaren Szene macht. Die Nähe zum EU-Viertel sorgt zusätzlich für ein internationales Publikum.