Neu-Ulm liegt am rechten Donauufer gegenüber von Ulm und ist Verwaltungssitz des gleichnamigen Landkreises im bayerischen Regierungsbezirk Schwaben. Die Donau ist hier zugleich Landesgrenze zwischen Bayern und Baden-Württemberg, im Alltag funktionieren beide Städte aber wie ein gemeinsames Zentrum. Das gilt auch für queeres Leben: Eine eigene Szene mit Bars, Cafés oder Saunen gibt es in Neu-Ulm nicht.
Die wichtigste Anlaufstelle für beide Städte ist der Verein CSD Ulm.Neu-Ulm e.V. Er organisiert den jährlichen Christopher Street Day für beide Städte und tritt politisch für rechtliche Gleichstellung, Schutz vor Hasskriminalität und queere Themen im Schulunterricht ein. Beim CSD führt die Parade über die Donau auch durch Neu-Ulm, sodass die Stadt an diesem Tag selbst Teil des Geschehens ist. Über den Verein lassen sich Kontakte knüpfen und Hinweise auf Gruppen und Treffen in der Region finden.
Weitere Gruppen, Treffpunkte und Beratungsangebote konzentrieren sich im benachbarten Ulm. Wer dort nach Gruppen oder Beratung sucht, findet über den CSD-Verein und die Stadtverwaltung Ulm Ansprechpartner. Für Menschen aus Neu-Ulm sind diese Stellen gut erreichbar, denn die Innenstädte liegen nur einen kurzen Weg über die Donau auseinander.
Dort hat der CSD-Verein in der Vergangenheit einen Gottesdienst zum Christopher Street Day ausgerichtet.
Wer neu in der Gegend ist und Anschluss sucht, wendet sich am besten an den CSD-Verein und den Ulmer Anlaufstellen.