Aarhus hat eine sehr kleine queere Szene. Praktisch die einzige klassische Gay-Bar der Stadt ist der G-BAR, mit Tanzfläche, DJ und einem Publikum, das freitags und samstags deutlich anwächst. An den übrigen Wochentagen bleibt es dort eher ruhig.
Wer gezielt einen Ort für Sex sucht, findet im SLM Aarhus einen eigenen Cruising- und Lederclub, statt auf einen Park oder das Hafengebiet angewiesen zu sein. Für Sauna-Besuche liegt Joys etwas außerhalb der Innenstadt und bietet neben Sauna auch Bereiche für Paare.
Für Begegnungen abseits des Nachtlebens gibt es das LGBT+HUSET, ein Community-Zentrum mit regelmäßigen Cafés und Treffen für unterschiedliche Gruppen, etwa Queers & Coffee oder Café Sabaah.
Als zweitgrößte Stadt Dänemarks hat Aarhus zwar eine aktive Universität und ein junges Publikum, das sich aber nur zu einem kleinen Teil in einer eigenen Ausgehszene niederschlägt. Anders als in Kopenhagen oder Hamburg gibt es kein zusammenhängendes Gay-Viertel, sondern verstreute Einzeladressen. Verglichen mit Kopenhagen ist die Szene in Aarhus überschaubar, dafür sind die wenigen Orte fest etabliert und leicht zu finden. Wer aus Deutschland anreist, sollte einplanen, dass es hier eher wenige, aber verlässliche Adressen gibt als eine große Auswahl.