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Über die LGBT-Szene in Oldenburg
Oldenburgs queere Szene ist überschaubar, aber fest etabliert und dreht sich um wenige, dafür verlässliche Anlaufstellen. Im queeren Zentrum in der Ziegelhofstraße liegt das Hempels, ein Kneipencafé, das die Vereine Na Und – Queeres Leben in Oldenburg e.V. und TROLSZ mit ehrenamtlichen Thekenkräften betreiben. Geöffnet ist es vor allem abends, einmal im Monat gibt es einen eigenen Abend nur für Frauen und Lesben. Daneben dient das Hempels als Ort für Lesungen, Vorträge, Ausstellungen und Sonntagscafés, und im Haus treffen sich zahlreiche Gruppen, von der Jugendgruppe bis zu Initiativen für trans* und inter* Menschen.
Für Partynächte ist das Alhambra in der Hermannstraße die feste Größe der Stadt. Die Rosa Disco, die Na Und seit den späten 1980er-Jahren organisiert, ist die größte queere Party Oldenburgs; die Männerfabrik lädt jeden dritten Samstag im Monat Männer ein, viele davon in Leder und Fetisch. Wer es diskreter mag, findet in der K13 Club Sauna gegenüber dem Hauptbahnhof Dampfbad, finnische Sauna und Rückzugsräume; sie ist auch bei Besuchern aus Bremen und dem Umland beliebt.
Weitere Wahrzeichen wie der Marktplatz, der Schlossgarten und das Lappan prägen das Stadtbild insgesamt, ohne selbst Teil der Szene-Infrastruktur zu sein. Die Nähe zur Universität Carl von Ossietzky bringt spürbar junge Energie in die Community, während Na Und seit vielen Jahren Beratung und Vernetzung für alle Altersgruppen organisiert.
Oldenburgs Szene ist bodenständig und persönlich: Wer neu in der Stadt ist, findet über das Hempels meist den schnellsten Zugang zu Kontakten und Veranstaltungen, bevor es an Partywochenenden weiter ins Alhambra oder in die K13 Club Sauna geht.
Zufällige Angebote in Oldenburg
Vereine, Kultur, Shops und Restaurants – bei jedem Besuch eine andere Auswahl.