Mitten im sogenannten Bermuda-Dreieck, dem traditionsreichen Schwulenviertel rund um die Schaafenstraße, gehört das Exile zu den festen Adressen der Kölner Gay-Szene. Bar und Club unter einem Dach, dazu regelmäßige Drag-Shows und DJ-Sets, die das Programm zwischen entspanntem Vorglühen und ausgelassener Partynacht pendeln lassen. Der Raum ist überschaubar und dadurch schnell voll, was der Stimmung eher zugutekommt als schadet. Das Publikum ist überwiegend schwul, die Atmosphäre leger und unaufgeregt, ein Ort zum Ankommen eher als zum Inszenieren. Wer die Kölner Szene abseits der großen Clubs kennenlernen will, findet im Exile einen guten Ausgangspunkt für einen Abend im Bermuda-Dreieck, bevor es weiter in die Nacht geht.
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