Direkt am Praterstern, in umgebauten Schiffscontainern und dem angrenzenden Bahnhofsgebäude untergebracht, ist das Flucc einer der prägendsten Orte der Wiener Club- und Kunstszene. Über mehrere Räume verteilt – von der Bühne im Erdgeschoss über den unterirdischen Klubraum bis zum Freiluftbereich am Wasser – vereint das Haus Konzerte, DJ-Nächte, Ausstellungen, Radiosendungen und partizipative Formate unter einem Dach und versteht sich explizit als Ort für urbanen Aktivismus.
Für die queere Szene Wiens hat sich das Haus über die Jahre zu einer festen Anlaufstelle entwickelt: Partyreihen bringen queeres Elektro- und Technopublikum zusammen, während andere, ursprünglich nicht als queer konzipierte Abende von der Community längst als fixer Termin im Kalender angenommen wurden. Vielfalt bei Musik, Publikum und Ausdrucksformen prägt das Selbstverständnis des Hauses ebenso wie ein bewusst niedrigschwelliger, unprätentiöser Zugang.
Wer offene, experimentierfreudige Nächte abseits des Mainstreams sucht, findet hier ein Publikum, das quer durch Szenen, Generationen und Identitäten reicht.
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