Leder & Fetisch: Dresscode und Etikette

Die Leder- und Fetisch-Szene hat ihre eigene Kultur, Codes und Traditionen. Ob du neugierig bist oder bereits Teil der Community – hier erfährst du, was du wissen solltest.

Dresscodes verstehen

Viele Leder- und Fetisch-Events haben einen Dresscode. Die häufigsten sind:

  • Strict Dresscode: Nur Leder, Rubber, Uniform, Sportswear oder andere Fetisch-Kleidung
  • Dresscode preferred: Fetisch-Kleidung erwünscht, aber nicht zwingend
  • No Dresscode: Komm, wie du möchtest
Tipp: Bei deinem ersten Event reicht oft schon eine schwarze Jeans mit Stiefeln und Harness. Du musst nicht sofort in Vollmontur erscheinen.

Hanky Codes

Der traditionelle Hanky Code – farbige Tücher in der Gesäßtasche – wird heute weniger genutzt, aber es schadet nicht, die Basics zu kennen. Links bedeutet aktiv/Top, rechts passiv/Bottom.

Respekt und Konsens

In der Fetisch-Szene ist Konsens besonders wichtig. Frage immer, bevor du jemanden anfasst – auch wenn die Kleidung suggestiv ist. "No means no" gilt hier besonders strikt.

Einstieg in die Szene

Besuche zunächst offene Veranstaltungen oder Stammtische der lokalen Leder-Clubs. Dort kannst du Fragen stellen und Gleichgesinnte kennenlernen, ohne Druck.